Fahrradbeleuchtung

Die richtige Fahrradbeleuchtung kann Leben rettenFahrradbeleuchtung

Es gibt kaum etwas, dass an einem Fahrrad so wichtig ist für die Sicherheit des Radfahrers wie die richtige Beleuchtung.

Egal zu welcher Jahreszeit, viele Radfahrer unterschätzen die Gefahr, der sie sich im Dunkeln mit schlechter Beleuchtung aussetzen. Gerade auf viel befahrenen Straßen kann ein Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitig bremsen, falls er den Radfahrer erst spät sieht.

Dabei ist es umso wichtiger, dass die Beleuchtung nicht nur dafür sorgt, dass der Radler selbst sieht, sondern dass er auch frühzeitig gesehen wird, sodass andere Verkehrsteilnehmer ihn frühzeitig bemerken.

All dies ist jedoch leicht erreichbar dank heutiger Technik und der geänderten Gesetzeslage bezüglich Fahrradbeleuchtung.

Frühere Gesetzeslage und heutige Bestimmungen

Zum 01. August 2013 hat sich die Gesetzeslage bezüglich von Fahrradbeleuchtung geändert. Zuvor war gesetzlich nur eine dynamobetriebene Beleuchtung zulässig, sodass batterie- oder akkubetriebene Lichter verboten waren. Als einzige Ausnahme galten hier Rennräder unter elf Kilo, die aus dieser Regelung ausgenommen wurden.
Seit August 2013 nun sind zusätzlich zu Dynamolichter nun auch reine Akkubeleuchtungen erlaubt, jedoch keine per Batterie betriebenen Lichter. Zudem müssen diese eine Akkustandsanzeige vorne und hinten am Fahrrad aufweisen und sind gesetzlich nur zulässig, wenn sie das Siegel des Kraftfahrtbundesamtes haben. Auch heute sind also batteriebetriebene Lichter und manche Akkulichter noch unzulässig.

Was bedeutet das für mich? Tipps für die verschiedenen Fahrradtypen

Je nachdem welchen Radtyp man besitzt, bieten sich verschiedene Arten von Fahrradbeleuchtung an.

Ganz generell empfiehlt es sich heute für alle Räder LED-Lichter zu nutzen, da diese ein helles Licht produzieren, jedoch sparsam mit der Energie umgehen.

Citybereich: Da hier die Aerodynamik keine Rolle spielt, das Fahrrad jedoch gut gesehen werden sollte im Straßenverkehr der Stadt oder auf dem Land, ist ein Nabendynamo mit einem LED-Scheinwerfer die beste Alternative.

Optimal ist es, wenn der Scheinwerfer ein Tagfahrlicht besitzt, welches auch am Tag dafür sorgt, dass der Radfahrer schon von Weitem gesehen wird. Das Rücklicht sollte auch mit LEDs ausgestattet sein und die beste Variante hat einen Leuchtbalken, der entgegen dem einzelnen Birnchen gut sichtbar ist im Straßenverkehr. Ein guter Scheinwerfer für diese Radart ist der Busch & Müller LUMOTEC IQ Cyo T.

Trekkingbereich: Auch hier empfiehlt sich ein Nabendynamo sowie Scheinwerfer und Rückleuchte, die mit LEDs ausgestattet sind.

Hier bietet sich ein Scheinwerfer mit Nahfeldausleuchtung an, der den Lichtkegel nahe am Fahrrad hat. Im Gegensatz dazu ist es bei sportlichen Trekkingbikes, wie beispielsweise Fitnessbikes, ratsam spezielle LED-Scheinwerfer einzusetzen, deren Lichtkegel weiter nach vorne reicht, um weiter entfernte Hindernisse früher zu erkennen. Da dies eher auf schnellen, sportlichen Touren von Nöten ist, gibt es hier die Einstellungsunterschiede im Trekkingbereich. Für den sportlichen Bereich eignet sich als Rücklicht beispielsweise der Busch & Müller TOPLIGHT Mini, ein sehr kompaktes, aber kraftvolles Rücklicht.

Mountainbikes: Auch hier ist LED ratsam, wobei im Mountainbikebereich die Fahrradbeleuchtung bei Bedarf angefügt wird, in Form von akkubetriebener Beleuchtung. Ein passender Scheinwerfer aus dem Hause Busch & Müller ist beispielsweise der IXON IQ Speed.

Rennrad: Hier gilt dasselbe wie beim Mountainbike, nur dass hier noch stärker darauf geachtet wird, dass die Fahrradbeleuchtung möglichst klein, leicht und halterlos ist, sodass es zu keinem großen Ballast auf dem Rad kommt.

Als Rücklicht bestens geeignet fürs Rennrad ist das Modell SL-LD130-R von Cateye, der dank Montageband einfach befestigt werden kann.

Alles in allem ist Beleuchtung neben dem richtigen Helm das A und O der Radfahrersicherheit.

Gerade im Dämmerlicht auf dem Weg in die Arbeit oder auf einer Tour, die sich länger in den Abend hineinzieht als geplant, kann die richtige Beleuchtung Menschenleben retten.

Dabei gibt es unterschiedliche Beleuchtungssysteme, da nun dank den neuen Gesetzen der StVZO auch akkubetriebene Lichter eingesetzt werden können. Zudem hilft die neuartige Technik der LEDs mit, dass die Lichter immer effizienter und sparsamer sind.

Die Investition in eine gute Fahrradbeleuchtung lohn sich daher auf alle Fälle und ist für jeden Radfahrer sinnvoll.

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Bildnachweis: © mankale – Fotolia.com

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