Fahrradpedale

Verschiedene Fahrradpedalen – Die Übersicht

Insgesamt gibt es fünf verschiedene Arten von Fahrradpedalen:

  • Blockpedale d.h. normale Touringpedale
  • sogenannte Bärentatzen
  • Bärentatzen mit Metallpins
  • Klickpedale für Mountainbikes und Rennräder
  • Mischung aus Bärentatzen und Klickpedalen

Während Blockpedale auf Cityrädern montiert werden, sind Bärentatzen spezielle Pedale für das Mountainbike und Bärentatzen mit Metallpins wiederum sind fürs Freeriden, Downhill fahren und Dirtbiken konzipiert.

Klickpedale, die durch ein Klicksystem mit den Fahrradschuhen verankert sind, gibt es speziell angestimmt auf Rennräder und Mountainbikes bzw. Touringräder und sie geben viel Halt auf dem Fahrrad.

Eine Mischung aus Bärentatze und Klickpedale ist zudem universell einsetzbar, da es die Vorteile beider Systeme vereint.

Das optimale Fahrradpedal bedingt sich also durch den Fahrradtyp und den gewünschten Einsatz. Wer also sich zum Beispiel viel Halt auf dem Mountainbike wünscht, greift zu Bärentatzen

Fünf Grundtypen an Fahrradpedale

Blockpedale:

Die sogenannten Blockpedale, die auch als normale Touringpedale bezeichnet werden, zeichnen sich aus durch die im Namen angedeutete Form: Sie sind blockförmig ohne besondere Formung und mit rutschfesten Gummielementen ausgestattet, sodass mit jeglichem normalen Straßenschuh darauf gefahren werden kann. Diese Pedale bieten sich bei Cityrädern an, da hier keine besondere Verankerung an der Pedale erforderlich ist.

Bärentatzen:

Die sogenannten Bärentatzen erhielten ihren Namen aufgrund ihrer Form, die als Metallkäfig mit Spitzen nach außen beschrieben werden kann. Aufgrund der Spitzen hat man in normalen Schuhen auf diesen Pedalen mehr Halt und kann nicht so leicht abrutschen, was vor allem beim Mountainbiken positiv ist. Beim Fahren im Gelände können einem Unebenheiten somit nichts mehr anhaben, da es zu Verletzungen kommen kann, wenn man mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist und von den Pedalen abkommt.

Bärentatzen mit Metallpins:

Speziell für extremeres Biken, wie beispielsweise dem Dirtbiken, Freeriden oder Downhill fahren bietet es sich an, noch stärkeren Halt zu haben. Dies wird durch die Metallpins zusätzlich zu den bereits vorhandenen Spitzen der Bärentatzen geleistet.

Klickpedale:

Hier gibt es zwei verschiedene Arten:

  • Rennradklickpedale: Klickpedale speziell für Rennräder sorgen dafür, dass der Fahrer eine festere Verbindung zum Rad hat und effektiver treten kann. Dieser sogenannte „runde Tritt“ wird angestrebt, da man hier auch das Pedal aktiv hochziehen kann und somit eine gleichmäßigere Kraftübertragung hat.
  • Mountainbikeklickpedale: Diese Art gibt es speziell für Mountainbikes oder Touringräder. Hier sind die Schuhe mit kleineren Klickplatten als bei den Rennradklickpedalen ausgestattet, damit man schneller aus dem Klicksystem heraus kann im Falle eines Sturzes und da es sich hiermit besser laufen lässt, falls man im Gelände einmal schieben muss.

>> Hier ein separater Beitrag über Klickpedale

Mischung aus Bärentatze und Klickpedale:

Für alle Unentschlossenen oder Menschen, die gerne beides haben, gibt es diese Kombipedale, die pro Seite eine andere Pedalart sind. Diese sind somit universell einsetzbar, egal ob man gerade Klickschuhe trägt oder normale Straßenschuhe.

Worauf kommt es bei Fahrradpedalen generell an?

Ganz generell sollte man bei Pedalen nicht an der Qualität sparen, da diese einiges aushalten müssen.

Die Pedale sind bei jedem Rad der Punkt, an der die Kraft des Radfahrers auf das Fahrrad einwirkt und somit ist es wichtig, dass es hier zu keinem Spiel im Lager kommt oder diese kaputt gehen.

Kunststoffpedale werden heute fast ausschließlich nur noch im City- und im Touringradbereich verbaut, bei sportlicheren Touringrädern und allen anderen Sporträdern sollte man zu Aluminiumpedalen greifen, da diese mehr aushalten.

Welches Fahrradpedal sollte ich nun nehmen?

Ganz generell bestimmt ihr Fahrradtyp die Pedalart:

  • Cityrad: Mit Blockpedalen sind Sie hier am besten aufgehoben
  •  Rennrad: Hier bieten sich spezielle Rennradklickpedale an
  • Mountainbike: Hier empfehlen sich Bärentatzen oder Klickpedale speziell fürs Mountainbike
  • Downhillräder, Freerider, Dirtbikes: Bestens ausgestattet ist man mit Bärentatzen mit Metallpins
  • Unsicher oder ein sportliches Trekkingrad: Hier kann gut auf Mischpedale zurückgegriffen werden, beispielsweise eine Seite Bärentatze, die andere Seite Klickpedal.
  • Touringrad: entweder Blockpedale, wenn Sie nicht stark ambitioniert unterwegs sind, oder Bärentatze oder Klickpedale, je nach Vorliebe.
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